Blog > Studium

Klein oder Groß - StartUp oder Großkonzern

StartUp oder Großkonzern - das ist hier die Frage. Es gibt zahlreiche Unterschiede zwischen diesen beiden Typen von Arbeitgebern - aber was eigentlich für welche? Welche Vorteile kann es haben in einem kleinen und jungen Unternehmen tätig zu sein? Und was gibt es überhaupt für Nachteile in einem Großkonzern sein Geld zu verdienen?

 

StartUps - klein, aber fein mit Risiko

Wer es lieber persönlich und freundschaftlich mag, sollte sich überlegen, den Weg in ein junges StartUp einzuschlagen. Meistens bestehen StartUps - zumindest am Anfang - aus wenigen Leuten. Dies hat zur Folge, dass hier vor allem Allrounder gern gesehen sind - Leute, die irgendwie alles können und frische und kreative Ideen mitbringen - denn gerade in StartUps kann man noch etwas bewegen. Verantwortung von Anfang an zu übernehmen ist dabei auch keine Seltenheit. So ergeben sich auch meist flache Hierarchien und ein freundschaftliches Verhältnis zu seinen Kollegen und Vorgesetzten, sodass auch während sowie nach der Arbeit gerne mal lustige Tätigkeiten anstehen - Netflix und Kickern sind hierbei keine Ausnahme. Je nach Branche spiegelt sich diese offene Arbeitsatmosphäre auch im Dresscode wider - entspannt und leger.

Alles dies klingt ganz nach einer Arbeitsumgebung, die dir gefällt? Vorsicht, nicht alles was glänzt, ist Gold. Durch die Tatsache, dass StartUps noch ganz am Anfang stehen und sich auf dem Arbeitsmarkt noch beweisen müssen, ist hier ein gewisses Risiko gegeben. Ob das Unternehmen in der Arbeitswelt zwischen all den Großkonzernen wirklich bestehen kann, ist ungewiss - genau wie deine berufliche Zukunft in dem Unternehmen. Durch das geringe Budget, was StartUps zur Verfügung steht, fällt auch meist der Lohn gering aus. Das was für Studenten schon reichen kann, um die eigene Wohnung zu finanzieren kann Vätern und Müttern bereits den Urlaub kosten. Auch die Flexibilität, die hier oft einem abverlangt wird, kann manche an seine Grenzen bringen. Wochenendarbeit oder spontanes Einspringen für den Kollegen kann hier nämlich gern mal auftreten.

 

Großkonzerne - Karriereluft im anonymen Umfeld

All das spricht dich gar nicht an? Vor allem der geringe Lohn und die zeitliche Flexibilität lassen dich zusammenzucken? Dann ist wohl das StartUp-Leben nichts für dich und der Großkonzern ist als Arbeitgeber geeigneter für dich. Denn hier erwarten dich nicht nur geregelte Arbeitszeiten, sondern auch ein höheres Gehalt. Zudem hat sich das Unternehmen bereits in der Arbeitswelt etabliert, sodass nicht so ein großes berufliches Risiko für dich besteht wie im StartUp - im Gegenteil Großkonzerne setzen sogar vieles daran, die Karriere der Mitarbeiter voranzutreiben. Daher gibt es oft zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten, die es dir ermöglichen, Karriereluft zu schnuppern.

Doch who cares? In Großkonzernen kann man sehr schnell auch mal in der Menge der Mitarbeiter untergehen. Denn man ist nur einer von vielen. Daher verwundert es auch kaum, dass hier längst so eine freundschaftliche Atmosphäre herrscht wie in StartUps. Natürlich, die Kollegin vom Tisch gegenüber weiß schon, was man so in seiner Freizeit unternimmt, aber der Kollege aus der anderen Abteilung? Wohl eher nicht. Vom Vorgesetzten ganz zu schweigen. Die Strukturen sind meist auch eher festgefahren - das heißt, wenn du etwas bewegen willst, bist du hier eher falsch aufgehoben und solltest dein Glück in einem StartUp versuchen. Ach und Dresscode ist hier auch eher Standard.

 

Was denn nun?

Es ist nicht einfach zu entscheiden, was besser zu einem passt - keine Frage. Der eine wird sich vielleicht mehr im StartUp-Leben wiederfinden, während der andere eher zu einem Großkonzern tendiert. Doch dann gibt es wieder die, die sagen, ich mag's persönlich, aber ich möchte auch geregelte Arbeitszeiten und ein hohes Gehalt. Hier muss man dann entweder Glück haben und das richtige Unternehmen für sich finden oder abwägen - was ist wichtiger? Geld oder Freunde? Wichtig bei all dem ist zu bedenken, dass je nach Arbeitgeber das Bewerbungsschreiben angepasst werden muss - denn je nach Unternehmen, muss auch der Stil angepasst werden. Du denkst jetzt, ohje auch das noch? Keine Panik, hier gibt es professionelle Bewerbungsservices, die mit ihrem Insiderwissen überzeugen und genau wissen, wie perfekte individuelle Bewerbungen auszusehen haben.

 

Über den Autor

"Lea Ebert studiert Sozialwissenschaften im Master und ist neben dem Studium als Texterin, Lektorin und Bewerbungsexpertin beim Online-Bewerbungsservice richtiggutbewerben.de, einem Dienstleister, bei denen Kunden professionelle Bewerbungsunterlagen buchen können, tätig."

 

Copyright Bild

© Annie Spratt / Unsplash https://unsplash.com/photos/wgivdx9dBdQ